Veröffentlicht in Häkeln

Fertige Freeform-Häkeltasche

Ich habe fertig 🙂

Vorderteil:
(ich habe meinen Sohn überzeugen können, dass ich es für die Tasche benutze und ihm ein noch viel schöneres Kunstwerk machen werde)

Rückteil:
(ohne Schickimicki aber trotzdem bunt)

Innen:

Für das Futter der Tasche habe ich tatsächlich eine fertige Kissenhülle (40 x 40 cm) verwendet.
Hierfür habe ich zunächst die Seitennähte sowie die untere Naht abgeschnitten.
Dann erst das Vorderteil auf eine rechte (also Außenseite) mit Zickzackstich fest genäht und das Rückteil auf die andere Außenseite.
Danach habe ich alles auf links gekrempelt und mit einer geraden Naht geschlossen.
Die oberen Kanten der Häkelteile habe ich dann schließlich noch mit Stickgarn an die Reißverschluss Kanten der Kissenhülle genäht.

Eigentlich simpel; aber effektiv 😉

Den Henkel habe ich mit 8 festen Maschen direkt an die Tasche gehäkelt. Von links nach rechts; am Anfang und am Ende. Ich habe hier einen doppelten Faden benutzt (orange und blau) und abschließend noch mit einem einfachen gelben Faden drum herum gehäkelt.

An dem Reißverschluss habe ich noch einen Faden mit ein paar Perlen angebracht, um ihn besser betätigen zu können. Ich weiß nicht, wie lange der Reißverschluss halten wird; schließlich öffnet man Kissenhüllen wohl nicht so oft wie Handtaschen 😀

Da die Arbeit im Großen und Ganzen Spaß gemacht hat, habe ich auch schon damit angefangen, eine Tasche aus Filzwolle zu fertigen. Zunächst hatte ich nur zwei Kreise gemacht. Aber dann fiel mein Blick auf das orientalische Bildermotiv, das ich mal bei einer Pinnwand verwendet habe und dachte mir, das sähe als Tasche evtl. auch gut aus. Hier eine kleine Vorschau:

So; nun wünsche ich allen Lesern noch frohe Ostern und schöne Feiertage 🙂

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5 Kommentare zu „Fertige Freeform-Häkeltasche

  1. Puh, jetzt komme ich endlich doch mal zum Kommentieren!

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Tasche! Hast du sie schon ausgeführt und somit auf Alltagstauglichkeit geprüft? Ist garantiert ein Hingucker, möchte ich meinen. Da hat sich der ganze Anfangsstress wirklich gelohnt 🙂

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    1. Jupp, ich habe sie schon ausgeführt und für alltagstauglich befunden 😉
      Und soeben habe ich sogar quasi eine Bestellung erhalten … muss ich mir nur noch überlegen, was so eine Tasche kosten soll ?!?
      Das wird mir vermutlich am schwersten fallen, da ich mich ja schon immer freue, wenn jemanden meine Werke gefallen 😀

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      1. Und soeben habe ich sogar quasi eine Bestellung erhalten … muss ich mir nur noch überlegen, was so eine Tasche kosten soll ?!?
        Das ist ja Klasse! Also ich würde sagen, es sollte auf alle Fälle der Materialpreis wieder eingebracht werden. Ein weiteres Kriterium wäre für mich dann sicherlich wie nah mir der Besteller steht. Das schwierigste ist sicher, den Arbeitsaufwand finanziell zu bemessen. So generell lasse ich mich am liebsten in Naturalien „ausbezahlen“, wenn jemand die nächste Buttinette-Bestellung übernimmt zum Beispiel. Man sucht sich sein zeug zusammen und bespricht dann, wie viel der andere übernehmen kann oder möchte. Aber wie gesagt, diese Vorgehensweise ist eher für nahestehende/bekannte Auftraggeber geeignet.

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    1. ja, ist sie … wobei mir die Farben allerdings nicht so sehr gefallen … und wenn, dann würde ich längere Henkel machen, die man über der Schulter tragen könnte 😉 … wenn ich es mir recht überlege, habe ich eigentlich nur Schultertaschen und keine eine reine Handtasche (wow; welch eine Wortwahl 😀 )

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