Veröffentlicht in Filzen

Trockenfilzen: wieso? womit? und wie? Teil 1

W i e s o ?

Jeden, den ich kenne, der es mal versucht hat, war von der Technik und den Ergebnissen total begeistert!

W o m i t ?

Zunächst einmal brauchen wir Wolle, eine Filznadel und eine Unterlage (Schaumstoff).
Bei der Wolle handelt es sich hauptsächlich um reine Schafschurwolle. Hier gibt es grobe, feste Fasern oder sehr feine Fasern (auch Elfenwolle genannt). Letztere hat eine spezielle Behandlung erfahren: Kammzug, kardiert und gekämmt.
Es gibt einzelne Farben je 50 g oder auch farblich aufeinander abgestimmt Sets
(z.B. 4 Farben mit insgesamt 25 g) und die Preise liegen zwischen 3,– und 4,– EUR/Stck. 

Wer keinen Bastelladen um die Ecke hat und im Internet bestellen will, der kann auf den folgenden Seiten mal nach Märchenwolle suchen (Zubehör gibt es dort natürlich auch):

http://www.creativdiscount.de/ oder http://www.vbs-hobby.com/ oder http://basteln-de.buttinette.com/shop/start-DE-de-BU

Ich habe bei allen schon eingekauft und war mit der Abwicklung sehr zufrieden. Wer vergleicht kann Geld sparen. Aber hier muss man natürlich auch bedenken, dass man Porto und Verpackung zahlen muss, was man in einem Geschäft natürlich nicht hat.

Die Filznadel hat an der Spitze einen klitzekleinen Widerhaken, der beim hineinstechen in die Wolle und wieder herausziehen die einzelnen Fasern miteinander verbindet. Je öfter und intensiver man zusticht, desto fester wird der gefilzte Gegenstand.
Es gibt auch Griffe, die mehrere Filznadeln beherbergen, so dass man größere Flächen schneller filzen kann (so eine besitze ich jedoch nicht; ich arbeite ausschließlich mit der abgebildeten Nadel).


Kommen wir nun also zum W i e ?

Fangen wir mal mit kleinen Erbsen an 😀
Ich habe hier mal mit einem Trick gearbeitet: Man nehme die Spitze eines Kugelschreibers, stopft sie mit ein wenig Wolle voll und sticht abwechselnd mal in die breite Öffnung und dann in die enge Öffnung. Bis Ihr den Eindruck habt, dass das Bündel fest genug ist.
Das schont bis dahin die Finger und man kann zügiger arbeiten. Anschließend kommt Ihr aber nicht darum herum beim Nacharbeiten die Finger zu benutzen. Aber vorsichtig; wenn die Nadel mal den Finger trifft, tut das seeehr weh.







Mit dieser „Übung“ bekommt Ihr erst mal ein Gefühl dafür, was mit der Wolle passiert, wenn man auf sie einsticht; oder auch ein Gefühl für wahren Schmerz 😀
Wem das zu feinmotorisch ist, der sollte auf Teil 2 und die größeren Möhren warten … In einem 3. Teil wird es Pilze geben.

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Ein Kommentar zu „Trockenfilzen: wieso? womit? und wie? Teil 1

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