Veröffentlicht in Filzen, Stoff

Filzapplikationen auf Kleidungsstücken

Ich hatte schon mal darüber geschrieben, wie man Löcher in Jeanshosen mit Filzwolle stopfen kann:

Löcher stopfen mit Filzwolle

Nach dem Smilie gab es noch ein „AngryBirds-Schwein“ und ein Pflaster


Auf die gleiche Art und Weise kann man Kleidungsstücke damit verzieren; quasi Filzapplikationen herstellen.
Ich habe dies mal mit einer Cordjacke (Gr. 128) gemacht. Man legt hierzu die Schaumstoffplatte unter das Kleidungsstück, legt Filzwolle auf und sticht diese mit der Nadel fest. Beispielsweise habe ich auf der Rückseite einen Regenbogen gestaltet:

Auf der Vorderseite habe ich mit Schablonen aus Moosgummi gearbeitet. Dabei legt man die Schablone auf den Stoff, legt Wolle auf und kann sie dann innerhalb der Schablone fest stechen.

Man könnte den Regenbogen auch von hinten bis nach vorne verlaufen lassen. Vielleicht mache ich noch ein paar Wolken drauf und nähe hier und dort Perlen oder was sonst noch glitzert an. Wenn sie mal fertig ist, muss ich nur noch ein kleines Mädchen finden, das Kleidergröße 128 hat und die Jacke gerne hätte 😀

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9 Kommentare zu „Filzapplikationen auf Kleidungsstücken

  1. Warum nur, warum nur hat Bloglovin‘ mir erst jetzt deine beiden Einträge auf den Bildschirm gezaubert? Ausgerechnet, wo es deine ersten nach so langer Zeit sind, ich mich deshalb besonders freue? Verstehe ich nicht und ich hoffe, es kommt auch nicht mehr vor.

    Sehr schöne Idee und Umsetzung! Vor allem die Blumen als Verzierung gefallen mir. Funktioniert diese Technik auf allen Materialien, also auch, sagen wir mal, bei Strickjacken an den Ellenbogen zur Verstärkung oder wenn der Stoff dort dünn geworden ist? Wie gut hält sowas generell eigentlich?

    Wenn du die Jacke fertig hast, könntest du sie sicherlich über ebay anbieten, wenn du direkt „vor Ort“ niemanden hast, der sie ob der Größe tragen kann.

    Kleines PS: Dein Link führt nicht zum Beitrag, sondern zum Editieren desselben.

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    1. Also auf Stricksachen habe ich es noch nicht ausprobiert, aber rein theoretisch müsste die Verbindung mit Wollsachen sogar noch besser funktionieren. Kann ja mal schauen, ob ich hier noch ein „altes“ Kleidungsstück finde, als Versuchsobjekt 😉

      Danke für den Hinweis mit dem Link (denke jetzt sollte es richtig sein)

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      1. Kann ja mal schauen, ob ich hier noch ein “altes” Kleidungsstück finde, als Versuchsobjekt 😉
        Na wenn das nicht der perfekte Anlass wäre, dir was zu stricken? 😉

        (denke jetzt sollte es richtig sein)
        Ja, jetzt führt er zum Artikel 🙂

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      2. Na wenn das nicht der perfekte Anlass wäre, dir was zu stricken?

        Ob Du es glaubst oder nicht, habe heute morgen erst die Maschen für was Neues aufgenommen (allerdings sind dafür Filzapplikationen nicht vorgesehen).
        Sobald man was erkennen kann, stell ich mal ein Foto rein 🙂
        Hoffe nur es wird nicht zu „sackig“; habe mich an die Angaben auf der Banderole betr. Maschenprobe gehalten, da ich einfach viel zu faul bin, mir selbst eine zu machen 😀

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      3. Hoffe nur es wird nicht zu “sackig”; habe mich an die Angaben auf der Banderole betr. Maschenprobe gehalten, da ich einfach viel zu faul bin, mir selbst eine zu machen /i>
        Dieses Hoffen und Bangen kenne ich, vor allem wenn ich andere Wolle oder Nadelgröße nehme als in der Anleitung angegeben. Wie ich schon irgendwo mal erwähnt habe, finde ich da dann Häkeln besser. Es ist einfacher auszubessern und geht insgesamt schneller (wodurch das Auftrennen nicht ganz so schmerzhaft ist). Allerdings ist die Auswahl an schönen Anleitungen/Modellen geringer.

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      4. naja, eigentlich soll das Teil komplett gehäkelt werden. Hatte ich auch angefangen. Allerdings verschwinden bei mir, je höher ich komme, immer wieder Randmaschen 😀 Daher bin ich jetzt auf die Rundstricknadel umgestiegen – da kann nix verschwinden 😉
        Von wegen Häkelmodelle könnt ich Dir das Buch „Häkelmode im Patchwork-Look“ vom Verlag OZcreativ (da ist auch mein aktuelles Modell drin); das hab ich total günstig (glaub 2,50 EUR) in nem Billigshop gekauft 😉

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      5. Allerdings verschwinden bei mir, je höher ich komme, immer wieder Randmaschen
        Das kenne ich nur zu gut. Die verflixten Luftmaschen, die man statt der ersten/letzten Masche beim Wenden setzt, geht mir auch immer unter. Sie scheint jedesmal mit der vorletzten Masche zu verschmelzen. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, entweder gleich mitzuzählen, damit ich weiß, ob ich noch eine brauche oder nicht, oder einfach ganz stur die letzte Masche ZWISCHEN vorletzte Masche und Luftmaschen (der Vorrunde zu setzen, anstatt IN die oberste Luftmasche zu stechen, was immer so schwierig ist, weil sie zu klein ist.

        Daher bin ich jetzt auf die Rundstricknadel umgestiegen – da kann nix verschwinden
        Du machst dann jetzt ein ganz neues Modell oder das gehäkelte in Strickform?

        Von wegen Häkelmodelle könnt ich Dir das Buch “Häkelmode im Patchwork-Look” vom Verlag OZcreativ
        Das ist bei mir immer etwas schwierig (sowohl beim Stricken als auch beim Häkeln), da ich Kleidergröße 48 habe, diese Größe aber entweder nicht mehr erfasst ist oder der Schnitt der jeweiligen Modelle nur bei kleineren Größen gut aussieht, bei größeren dann aber zum Sack mutiert. Ich habe deshalb ein englisches und ein deutsches Buch mit Häkelmodellen für stärkere Frauen. Daraus war auch meine angededachte und im Grunde schon fertige Strickjacke, die dann aber zu kurz wurde, wenn sie auch sonst passte. Hab dann wieder aufgetrennt und hätte auch erneut angefangen, wenn ich nicht vorher zwei ideale Traumstrickjacken im Geschäft gefunden hätte. Jetzt mag ich keine mehr häkeln, weil die fehlende Notwendigkeit mir den Schwung genommen hat lol

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      6. Du machst dann jetzt ein ganz neues Modell oder das gehäkelte in Strickform?

        Das Teil wird so ne Art Top, welches an den Schultern und unten am Rand Granyquares bekommt. Das Mittelstück sollte mit Stäbchen gehäkelt werden und das stricke ich nun rund. Ich schau dann mal ganz entspannt, wie weit meine Wolle reicht und wenn es mir noch zu kurz erscheint, am Ende der mellierten Wolle, kann ich noch mit nem anderen Ton weiterstricken (so der Plan) 😉
        Geribbelt wird hier jedenfalls nicht mehr 😀

        da ich Kleidergröße 48 habe
        Ja, das kann ich mir vorstellen, dass es einem nicht einfach gemacht wird, hier was schönes zu finden. Und mir geht es auch ganz oft so, dass ich im Laden schon fertige Schnäppchen finde, wo man sich wirklich fragen muss, warum sollte man es dann noch selber machen!

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      7. wo man sich wirklich fragen muss, warum sollte man es dann noch selber machen!
        Hätte ich das Geld, die Zeit, die Geduld und auch die Fähigkeiten immer eigene Sachen zu machen, dann würde sich diese Frage sicher nicht unbedingt stellen. Aber da das Leben nun einmal noch andere Anforderungen an mich stellt und ich auf diese auch nicht verzichten möchte, muss es dann eben auch gekauftes sein, womit Hobby dann Hobby bleibt. Und wovon sollen die armen Kinder und ihre Familien in Bangladesch leben, wenn ich plötzlich den Pullover nicht mehr beim C&A, H&M oder sonst irgendwelchen Klamottenläden kaufe? Da möchte ich fast sagen, das Kaufen von Kleidung ist eine soziale Tat und Leute, die sich Dinge selbst stricken, häkeln, klöppeln, nähen oder sonst wie zusammenschustern, verhalten sich unsozial und egoistisch 😉

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